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Lebensqualität erhalten, Nebenwirkungen vermeiden

Unser Fördersprojekt: Aktive Überwachung bei Prostatakrebs mit niedrigem Risiko

Das Problem
Das Prostatakarzinom ist mit rund 70.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Studien zeigen, dass in Abhängigkeit vom Risikoprofil der Erkrankung nicht in jedem Fall eine turmorbedingten Einschränkungen der Lebenserwartung oder Lebensqualität mit sich ziehen. Dies gilt vor allem für Patienten mit einem niedrigen Risikoprofil (ca. 20%) der Patienten.
Für diese Gruppe wird die "Aktive Überwachung" empfohlen. Mit der Aktiven Überwachung wird die aktive Behandlung (Operation oder Bestrahlung) so lange aufgeschoben, bis sich Hinweise auf ein Fortschreiten des Tumors ergeben oder der Patient eine Beendigung und Behandlung des Prostatakarzinoms wünscht.
Der Vorteil liegt vor allen in der Vermeidung von Überbehandlung und den damit einhergehenden Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen, Inkontinenz und Verdauungsprobleme  je nach Therapie. Mit den Nebenwirkungen ist eine wesentliche Verschlechterung der Lebensqualität verbunden. In den Leitlinien der Urologischen Gesellschaft wird die Aktive Überwachung für Patienten mit einem niedrigen Risiko explizit empfohlen.
Trotz der positiven Leitlinienempfehlung werden in Deutschland nur ca. 32% der relevaten Patienten einer aktiven Überwachung zugeführt.

Die Idee
Wir wollen zusammen mit unseren klinischen Partnern eine Therapiebegleitung für die Aktive Überwachung bei niedrig-risiko Prostatakrebs konzeptionieren und ein begleitendes Informationsangebot zusammenstellen. 
So sollen mehr Patienten dazu gebracht werden sich für eine Aktive Überwachung bei gleichbleibender Lebensqualität zu entscheiden. Darüber hinaus sollen die Patienten zusätzlich zur Betreuung durch ihren Urologen mit qualitativ hochwertigen und validierten Informationen versorgt werden, welche auf ihr persönliches Risikoprofil abgestimmt sind. 
Das befähigt die Patienten sich aktiv an der Therapieentscheidung zu beteiligen und entlastet die behandelnden Urologen.

Das Team
Das Projekt wird von klinischer Seite durch Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber,  Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Dr. phil. Philipp Karschuck, Koordinator der Urologischen Klinik Heidelberg betreut.
 

Gemeinsam bewegen!

Ihr Interesse und Grund:

  • Betroffenen helfen besser mit Prostatakrebs zu leben
  • Ärztinnen und Ärtze entlasten

Ihr möglicher Beitrag:

  • Zweckgebundene Spende
  • Zustiftungsbetrag
  • Mitglied des Stiftungsbeirates

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Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

Förderbedarf

Der Förderprojekt benötigt insgesamt ca. 40.000€ 
für die Konzeptionierung und Gestaltung der Inhalte.